Ihre Sprache: deutsch
Ihre Sprache:

Service Hotline: 0 64 44 / 93 12 0

 
 
Search Site

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Sie haben keine Artikel auf der Vergleichsliste.

Gartenschule

Willkommen in der Bio Green - Gartenschule

 

Klares „Nein“ zu Torf im Rosenbeet

Damit Rosen nach dem Rückschnitt im Spätherbst besser durch den Winter kommen, werden sie jetzt vor Frostbeginn angehäufelt. Unter solchem Schutz überwintern Knospen besser als an ungeschützten Zweigen. Das ermöglicht es den Rosen auszutreiben selbst dann, wenn oberirdische Zweige erfrieren sollten. Entgegen anders lautender Verlautbarungen und Traditionen, muss zum Anhäufeln Erde verwendet werden, nicht Torf oder Rindenmulch. beide saugen sich mit Wasser voll und liegen als Eisklumpen um die Rose. Zudem säuern beide den Boden im Rosenbeet an, die Königin der Gartenblumen ist aber eher eine Freundin der Kalkung. Letztlich verleitet die starke Humusgabe die von Haus aus Tiefwurzler, mehr Wurzeln an der Beetoberfläche zu bilden. Und die können in strengen Wintern leicht erfrieren.

Johannisbeersträucher - selber nachziehen oder nicht?

Aus so genannten Steckhölzern gezogen, lassen sich Johannisbeeren leicht selbst vermehren. Dazu werden von kräftigen, diesjährigen Austrieben etwa 15 Zentimeter lange Teilstücke geschnitten. Die können bereits jetzt im Herbst an geschützter Stelle im Garten bis zu zwei Dritteln ihrer Länge tief in den lockeren Gartenboden gesteckt werden. Im Frühjahr bilden sich am Steckholz Wurzeln und Austriebe. Die Triebe werden jeweils nach dem fünften Blatt ein-, zweimal gestutzt, damit die Pflanze buschiger wird. Derart seine Johannisbeeren selbst zu vermehren stößt allerdings an die juristischen Grenzen des Sortenschutzes: Johannisbeersorten mit dem Hinweis „Unerlaubter Nachbau verboten“ dürfen nicht von jedermann vermehrt werden!