Ihre Sprache: deutsch
Ihre Sprache:

Service Hotline: 0 64 44 / 93 12 0

 
 
Search Site

Sie haben keine Artikel im Warenkorb.

Sie haben keine Artikel auf der Vergleichsliste.

Frostwächter

Gerade im Gewächshaus möchte der Gärtner gewährleistet sehen, dass seine empfindlicheren Pflanzen die kalten Monate gut überstehen. Aber auch in anderen exponierten Räumen wie Gartenhäusern, Garagen und Wintergärten hält der Frostwächter den Winter vor der Tür. Ein Überblick über das grundsätzliche Funktionsprinzip, die verschiedenen Bauarten und Einsatzorte sowie über Anschaffungs- und Verbrauchskosten hilft bei der Kaufentscheidung.

Winterschutz dank Thermostat

Ein Frostwächter im Gartenhaus oder Wintergarten muss immer zur Stelle sein, wenn die Temperatur auf einen kritischen Punkt absinkt. Noch mehr gilt dies für ein Gewächshaus, denn der Winterschutz für das sensible Pflanzengut ist die größte Sorge des Gärtners. Ein Frostwächter ist, simpel gesagt, die Kombination eines Thermostats mit einem Heizgerät. Das entscheidende Bauelement, die Gewährleistung seiner verlässlichen Funktion, ist der Temperatursensor. Er misst die Umgebungstemperatur und registriert Temperaturabfälle. Er sorgt dafür, dass der Frostwächter einschaltet, sobald eine voreingestellte Minimaltemperatur erreicht wird. Meistens handelt es sich beim Temperatursensor um einen Kapillarrohrthermostat: Eine Flüssigkeit reagiert durch Dehnung oder Kontraktion auf die Außentemperatur und steht mit einer Membran in Verbindung, die einen Schnappschalter auslöst. Die Toleranz dieser Technik liegt bei 1 bis 2 Grad plus oder minus. Erfahrene Benutzer stellen die Reaktionsschwelle daher um 2 Grad Celsius höher ein.

Winterschutz variabel gestalten mit den unterschiedlichen Bauarten

Eine Lösung im Gewächshaus muss andere Aufgaben erfüllen als ein Gerät im Gartenhaus oder Wintergarten. Die einzelnen Geräte lassen sich grundsätzlich nach ihrer Betriebsart unterscheiden: elektrische Frostwächter (wahlweise mit Solarbetrieb), Frostwächter auf Gasbasis und Frostwächter, die mit Paraffin oder Petroleum gespeist werden. Eine Gasheizung wird mit Propangas angetrieben und spendet den Pflanzen außer Wärme wachstumsförderndes CO2. Der Frostwächter auf Gasbasis sollte über eine Thermosicherung verfügen (diese Sicherung verhindert den Austritt von unverbranntem Gas). Auch eine Druckminderung gehört zur Sicherheitsausstattung. Die Elektroheizung eignet sich als Lösung im Gewächshaus, aber auch im Gartenhaus und Wintergarten. Sie kann sehr genau auf ihre Einschalttemperatur reguliert werden. Wenn sie über einen Thermostat verfügt, der während des Betriebs verlässlich die Temperatur hält, sparen Sie sich Sorgen und Kontrollgänge. Eine Solarheizung kann als Frostwächter im Gewächshaus ökologischen Strom für den Winterschutz liefern. Die Akkus helfen dabei, die Temperatur exakt zu halten. Die Paraffin- oder Petroleumheizung wird über einen Tank befüllt und eignet sich nicht für den Winterschutz größerer Räume.

Winterschutz den Ortsbedingungen anpassen

Ein Frostwächter im Gewächshaus ist notwendig für jeden Gärtner, der seine kostbaren Pflanzen vor Frost und Kälte schützen und nicht in eine große Gewächshausheizung investieren möchte. Auch ein Gartenhaus und Wintergarten kann zielgerichtet energieeffizient eingesetzt werden und punktet durch seine geringen Anschaffungskosten.

Winterschutz im Gewächshaus

Ein Frostwächter im Gewächshaus muss in seiner Leistung besonders genau dem Raumvolumen angepasst werden, damit die Pflanzen keinen Schaden nehmen. 500 bis 800 Watt Heizleistung sind für kleine bis mittlere Gewächshäuser ausreichend; große benötigen wenigstens 2000 Watt. Wichtig ist ein integrierter Thermostat, der die Temperatur konstant hält. Elektrische Heizungen mit Gebläse sorgen dafür, dass die Warmluft gut verteilt wird. Ein Spritzwasserschutz gehört bei allen Geräten zum Sicherheitsstandard.

Winterschutz im Wintergarten

Frostwächter eignen sich für Wintergärten, die nicht ans häusliche Heizungssystem angeschlossen sind und mäßig warm gehalten werden sollen. Diese Lösung verhindert Auskühlung und Feuchtigkeitsbildung. Ein Gerät mit kleiner Heizleistung bis 500 Watt ist für die Wintergartenfläche ausreichend.

Winterschutz im Gartenhaus

Ein Gartenhaus kann mit kleiner Heizleistung über den Winter auf mäßigen Temperaturen gehalten werden. Das Baumaterial wird nicht durch Feuchtigkeit und Frost angegriffen; und durch den Frostwächter können die Räume als Arbeitsort sowie als Lager für sensiblere Güter wie Lacke und Farben benutzt werden.

Hier die Vorteile im Überblick:

- im Gewächshaus schützt der Wächter die empfindlichen Pflanzen
- gasbetriebene Geräte fördern das Pflanzenwachstum durch CO2
- der Frostwächter im Wintergarten beugt Auskühlung und Feuchtigkeit vor
- im Gartenhaus wird durch diesen auch ein Arbeits- und Lagerort geschaffen
- Frostwächter sind (verglichen mit Heizungsanlagen) günstig und sparen bei zielgerichtetem Einsatz Energie

Winterschutz mit dem Frostwächter: Verbrauch und Anschaffungskosten

Ob Gewächshaus, Gartenhaus oder Wintergarten: Jedes Gerät sollte sich in seiner Leistung an der Raumgröße orientieren. Ein Wintergarten kommt mit 500 Watt Heizleistung aus. Ein großes Gewächshaus muss mit einem starken Frostwächter bis 2800 Watt auf Temperatur gehalten werden. Versuchen Sie die Anschalttemperatur möglichst niedrig zu halten, um Energie zu sparen.



Es stehen keine Artikel entsprechend der Auswahl bereit.