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Bio Green Gartenturm

Bio Green Gartenturm

Regulärer Preis: 399,00 €

Sonderpreis: 299,00 € inkl. 19% MwSt., zzgl. Versandkosten

SKU: GT1

Verfügbarkeit:

Exklusiv bei Bio Green 

In dem Gartenturm können Sie eine Vielzahl von Gemüsen, Blumen und Kräutern pflanzen. Natürlich kann der Turm auch schon im Herbst mit Blumen, z.B. Stiefmütterchen bepflanzt werden, die dann bis in das Frühjahr blühen.

 Größere Pflanzen, wie z.B. Tomaten oder Paprika fühlen sich oben im Turm wohl. Hängepflanzen, wie z.B. Zucchini, Kürbis oder Gurken sollten im unteren Bereich angepflanzt werden. Für die Seitenfächer Pflanzen (Kräuter, Salat usw.) mit ähnlicher Größe wählen, damit sie kleinere nicht beschatten. Ob sie direkt in die Turmfächer aussäen oder Jungpflanzen wählen ist unwichtig, probieren Sie es einfach aus!

Details

Exklusiv bei Bio Green 

In dem Gartenturm können Sie eine Vielzahl von Gemüsen, Blumen und Kräutern pflanzen. Natürlich kann der Turm auch schon im Herbst mit Blumen, z.B. Stiefmütterchen bepflanzt werden, die dann bis in das Frühjahr blühen. Größere Pflanzen, wie z.B. Tomaten oder Paprika fühlen sich oben im Turm wohl. Hängepflanzen, wie z.B. Zucchini, Kürbis oder Gurken sollten im unteren Bereich angepflanzt werden. Für die Seitenfächer Pflanzen (Kräuter, Salat usw.) mit ähnlicher Größe wählen, damit sie kleinere nicht beschatten. Ob sie direkt in die Turmfächer aussäen oder Jungpflanzen wählen ist unwichtig, probieren Sie es einfach aus

Kompost und Kompostdünger

Der Gartenturm wird nebenbei reichhaltigen Kompost (organischer Dünger) produzieren, den man überall im Garten nutzen kann. Nach etwa acht bis zwölf Wochen ist der Kompost dann fertig. Das zentrale „Vermakompost-Rohr“ ist ein wichtiger Bestandteil des Gartenturms. Um den Kompost im Rohr zu nutzen müssen zuerst Kompostwürmer eingebracht werden. Diese sind online erhältlich, da aber eine Handvoll genügen, finden Sie diese vielleicht auch in Ihrem Kompost. Während die Würmer ihre Arbeit erledigen, erzeugen sie Dünger, der später im gesamten Turm verteilt wird. Der Wurmkot enthält die meisten Nährstoffe und Mikroorganismen.

Giessen und Plege des Gartenturms

Da es sich bei dem Gartenturm eigentlich um ein selbstversorgendes System handelt, benötigt der Turm nur minimale Pflege. Während der Wachstumszeit der Pflanzen ist regelmäßiges Gießen erforderlich. Natürlich in Abhängigkeit von den gewählten Pflanzen und der Witterung. So brauchen natürlich Tomaten mehr Wasser als Kopfsalat. Und Kopfsalat als Jungpflanze weniger als mit der Kopfbildung.

Zusatzinformation

Artikelnummer GT1
Gewicht 17 Kg
Lieferzeit (Tage) 2-3
Hersteller Bio Green
Abmessung Ø 64 x 112 cm
Farbe Terrakotta
Material Kunststoff

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Einige grundlegende Tipps und Tricks zur Bepflanzung des Gartenturms.

 

Die Erde

Es ist wichtig, dass Sie nur hochwertige „Blumenerde“ für den Turm verwenden. Diese muss eine hohe Wasserhaltekraft, Nährstoffspeicherfähigkeit bei optimaler Durchlüftung haben. Dabei möglichst gießfest und trotzdem locker. (Eigener Kompost ist möglich, wenn er gut verrottet und sehr humus ist, Qualität wie die kommerzielle Erden) Fragen Sie in ihrem Gartencenter nach einem solchen Substrat. Ob Sie dabei Bio- (Torffrei!) oder herkömmliche Substrate wählen, hat nichts mit dem späteren Erfolg zu tun. Beachten Sie bitte ob die Erde Dünger enthält, bei Bioerden werden organi-sche Dünger enthalten sein, in anderen Substraten sind häufig auch mineralische Dünger zugesetzt. Besonders Langzeitdünger (1 bis 6 Monate Wirkung!) sind zu beachten. Für den ersten Start der Pflanzen ist Dünger notwendig, später versorgt der Kompost die Pflanzen und es wird nur bei besonders hohem Dünger-bedarf eine Düngung notwendig. (Kohl, Tomaten, Paprika) Die benötigte Menge für den Turm beträgt ca. Liter 230 Liter Substrat.

Kompostwürmer

Das zentrale „Vermakompost-Rohr“ ist ein wichtiger Bestandteil des Gartenturms. Um den Kompost im Rohr zu nutzen müssen zu-erst Kompostwürmer eingebracht werden. Die-se sind online erhältlich, da aber eine Handvoll genügen, finden Sie diese vielleicht auch in Ihrem Kompost. Diese helfen Ihnen dabei, organische Küchenabfälle, die sie in das mittlere Rohr füllen, schnell und effizient als Dünger nutzbar zu machen. Das beste und natürlichste Düngemittel, wird später nämlich im ganzen Turm verteilt. Gemüse- und an-dere Gartenrückstände (keine Zitrusfrüchte), wie Salatblätter, Unkraut ohne Samen, sogar Papier, Pappe, Filtertüten mit Kaffee und Tee sind wahre Leckerbissen für die Würmer. Bis auf Eierschalen sollten jedoch keine tierischen Produkte dazukommen. Eigentlich alles so, wie Sie es von Ihrem Kompost gewohnt sind. Wenn das Kompostrohr mit mindestens 20-30cm an Kompostmaterial gefüllt ist, dann können die Würmer eingefüllt werden. (Natürlich mit etwas Erde oder dem Transportmaterial, damit sie nicht austrocknen). Einfach den Deckel öffnen, die Würmer einfüllen und sie arbeiten lassen. Bitte geben sie die Würmer erst in den Gartenturm, wenn er bereits mit Erde aufgefüllt im Gebrauch ist. Die Mindesttemperatur am Tage muss höher sind als 10 Grad Celsius (50 Grad Fahrenheit) betragen!

Kompostdünger

Während die Würmer ihre Arbeit erledigen, erzeugen sie Dünger, der später im gesamten Turm verteilt wird. Der Wurmkot enthält die meisten Nährstoffe und Mikroorganismen. Diese Mikroorganismen bereiten die Nahrung für die Pflanzen auf, und zusammen mit Huminsäuren, Enzymen, Wirk- und Botenstoffen bewirken sie so eine optimale Nährstoffaufnahme. Jedes Mal, wenn man den Turm gießt wird überschüssiges Wasser und Wurmkot in der Schublade am Boden des Turms aufgefangen – dieses Wasser wird sofort wiederverwendet indem die Pflanzen damit gedüngt werden.

Bepflanzung

Im Gartenturm können Sie eine Vielzahl von Gemüsen, Blumen und Kräutern pflanzen. (Der Richtwert sind Ihre Vorlieben!) Meist beginnt die Saison mit Salaten, (Kopf- Eis- oder Pflücksalat) Pflanzen werden ab März im Fachhandel angeboten. Später kann man auch selbst Jungpflanzen anziehen. Natürlich kann der Turm auch schon im Herbst mit Blumen, z.B. Stiefmütterchen bepflanzt werden, die dann bis in das Frühjahr blühen. Hier noch einige grundlegende Tipps für einen „grünen Daumen“: Größere Pflanzen, wie z.B. Tomaten oder Paprika fühlen sich oben im Turm wohl. Hängepflanzen, wie z.B. Zucchini, Kürbis oder Gurken sollten im unteren Bereich angepflanzt werden. Für die Seitenfächer Pflanzen (Kräuter, Salat usw.) mit ähnlicher Größe wählen, damit sie kleinere nicht beschatten. Ob sie direkt in die Turmfächer aussäen oder Jungpflanzen wählen ist unwichtig, probieren Sie es einfach aus. Große Pflanzen, wie z.B. Tomaten, sind besser für den obersten Ring des Gartenturms geeignet. Diese Pflanzen können an Stäben angebunden werden und durchaus noch ein-zwei Meter in die Luft ragen. (Tipp: Pflanzen sie Tomaten extra tief in die Erde, um eine bessere Bewurzelung zu gewährleisten.) aHängepflanzen, wie z.B. Kürbis und Zucchini fühlen sich hingegen im untersten Ring am wohlsten, sie breiten sich am Boden aus. Dann kann man allerdings die Funktion des Drehens des Turms nicht mehr nutzen. Falls nur wenig Platz zur Verfügung steht, ist das Drehen des Turms aber sehr praktisch. (Tipp: Meist stehen auch Balkon- oder Minivarianten der Sorten zur Verfügung, z.B. Balkontomaten, Naschgemüse) Diese sind sehr viel besser geeignet.)

Achten Sie schon während der Bepflanzung auf die Platzbedürfnisse der Pflanze. Hier hilft es manchmal große Pflanzen mit kleineren ab-zuwechseln, damit sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen. Das Pflanzen einer Art oder Sorte in diagonalen Reihen oder Gruppen von drei bis fünf Pflanzen, sieht nicht nur gut aus, es hilft auch der jeweiligen Pflanzengruppe und ermöglicht ein besseres Wachstum. aSie können die Pflanzen entweder als Samen oder als kleine Jungpflanzen setzen. Fragen Sie bei Ihrem Gärtner oder im Gartencenter. (Tipp: Sie können auch selbst Jungpflanzen anziehen. Weitere Hinweise in unserer Gewächshauspost Januar 2016 unter www.biogreen.de/blog)

Beim Bepflanzen der Seitenöffnungen sollten Sie zuerst mit den größeren und älteren Pflanzen im unteren Ring anfangen. Pflanzen Sie Reihe für Reihe bis nach oben vor und wählen Sie die jeweils nächste Pflanze nach Alter und/oder Größe. Je größer die Pflanze, desto tiefer pflanzen. (Tipp: Informieren Sie sich über geeignete Pflanzenpartner, Mischkultur, das erleichtert die Pflege. Die Zugabe eines organischen oder mineralischen Düngers versorgt die Pflanzen am Anfang. Nicht nötig, wenn Sie gedüngte Erde verwendet haben!) Flüssige Dünger sind be-sonders für junge Pflanzen geeignet und liefern die meisten Nährstoffe. Dies ist nur solange notwendig, bis die Würmer in der Kompostierung eigenen Dünger zu produzieren.

Giessen von Samen oder Jungpflanzen

Wenn sie Samen pflanzen wollen, dann befolgen sie bitte die Anweisungen auf der jeweiligen Samenpackung, da unterschiedliche Samen verschiedene Voraussetzungen benötigen, um keimen zu können. Grundsätzlich gilt: Planzen und Samen nie austrocknen lassen.

Wenn sie Jungpflanzen einsetzen, schaffen Sie zunächst den benötigten Platz. Den Boden zuvor lockern, evtl. den Ballen der Pflanzen vorsichtig öffnen. Zunächst kann ein Vlies vor dem Austrocknen schützen. Gepflanzt wird in den frühen Morgen- besser in den späten AbendstundenJungpflanzen und Samen nur mit einer sehr feinen Brause gießen. Es ist wichtig, dass die Samen während der Keimung feucht gehalten werden. Am besten sollten sie sie morgens oder abends gießen. Das Wasser darf nie Kalt sein, unbedingt vorher anwärmen! Wenn sie ihre Samen oder Jungpflanzen giessen, achten Sie bitte unbedingt auf die Hinweise der Anbieter, um auch sortenspezifische Eigenheiten berücksichtigen zu können. Besser ist immer die Vorkultur in einem Vermehrungsbeet.

Die Schublade sollte immer an dem Tag kontrolliert werden, an dem gegossen wird. Das Wasser, (Dünger) dass sich in der Schublade sammelt, sollte immer baldmöglichst oben auf die Erde zurückgegossen werden. Dieses Wasser enthält wichtige Nährstoffe und Mineralien, die auch auf dem Weg des Gießwassers durch das Substrat eingesammelt werden. Somit ist das Recyclen dieses Wasser sehr wichtig. Je länger das Wasser in der Schublade “bleibt”, desto mehr Sauerstoff nimmt es auf und verliert dadurch seine „Lebendigkeit“ und Wirkung.

Kompostrohr entleeren

Das Entlehren des Kompostrohres wird am Ende der Gartensaison empfohlen (oder auch früher, je nach Gebrauch und den Bedingungen). Wenn Sie sich entschlossen haben, nicht aktiv in ihrem Gartenturm Kompost zu produzieren, dann sollten Sie in jedem Fall sicherstellen, dass ihre Pflanzen während der Saison regelmäßig gedüngt werden. Ob Sie organische oder mineralische Dünger bevorzugen ist „Geschmacksache“, ihre essbaren Pflanzen sollten Sie aber organisch versorgen! Dabei immer die Angaben des Produktherstellers beachten.

Es ist zu empfehlen, dass man immer Kompost entnimmt, wenn das Kompostrohr voll ist. Stellen Sie sicher, dass die Würmer die Küchenabfälle sorgsam verarbeitet haben. Um das Kompostrohr zu entleeren, sollte die Schublade in der Basis leer sein. Ziehen sie das Sieb halb aus dem Schlitz heraus, sodass etwas Kompost in die Schublade fallen kann. Dann schieben Sie das Sieb wieder bis zum Anschlag in seine Position. Es kann sein, dass der Kompost durch Wurzeln der Pflanzen nicht sofort nachfällt dann etwas mit einem Holzlöffel nachhelfen.

Entfernen Sie die Schublade und füllen Sie den darin enthaltenen Kompost auf die Blumenerde im obersten Ring des Gartenturms. Normalerweise hat sich bis dahin die Erde im Turm etwas gesetzt und es ist genug Platz vorhanden, um den Kompost aufzufüllen. Nur bis zum Rand auffüllen, der Kompost würde sonst ungenutzt abspülen oder von Wind davongetragen werden. Falls notwendig können Sie diesen Vorgang öfters wiederholen, Immer genug im Rohr lassen, damit die Würmer weiterarbeiten können. Zum Saisonschluss kann man den Kompost vollständig entleeren und im Garten nutzen oder für die neue Saison aufbewahren. Wir hoffen, dass Sie an ihrem Gartenturm viel Freude haben werden.

Beschreibung

Details

Exklusiv bei Bio Green 

In dem Gartenturm können Sie eine Vielzahl von Gemüsen, Blumen und Kräutern pflanzen. Natürlich kann der Turm auch schon im Herbst mit Blumen, z.B. Stiefmütterchen bepflanzt werden, die dann bis in das Frühjahr blühen. Größere Pflanzen, wie z.B. Tomaten oder Paprika fühlen sich oben im Turm wohl. Hängepflanzen, wie z.B. Zucchini, Kürbis oder Gurken sollten im unteren Bereich angepflanzt werden. Für die Seitenfächer Pflanzen (Kräuter, Salat usw.) mit ähnlicher Größe wählen, damit sie kleinere nicht beschatten. Ob sie direkt in die Turmfächer aussäen oder Jungpflanzen wählen ist unwichtig, probieren Sie es einfach aus

Kompost und Kompostdünger

Der Gartenturm wird nebenbei reichhaltigen Kompost (organischer Dünger) produzieren, den man überall im Garten nutzen kann. Nach etwa acht bis zwölf Wochen ist der Kompost dann fertig. Das zentrale „Vermakompost-Rohr“ ist ein wichtiger Bestandteil des Gartenturms. Um den Kompost im Rohr zu nutzen müssen zuerst Kompostwürmer eingebracht werden. Diese sind online erhältlich, da aber eine Handvoll genügen, finden Sie diese vielleicht auch in Ihrem Kompost. Während die Würmer ihre Arbeit erledigen, erzeugen sie Dünger, der später im gesamten Turm verteilt wird. Der Wurmkot enthält die meisten Nährstoffe und Mikroorganismen.

Giessen und Plege des Gartenturms

Da es sich bei dem Gartenturm eigentlich um ein selbstversorgendes System handelt, benötigt der Turm nur minimale Pflege. Während der Wachstumszeit der Pflanzen ist regelmäßiges Gießen erforderlich. Natürlich in Abhängigkeit von den gewählten Pflanzen und der Witterung. So brauchen natürlich Tomaten mehr Wasser als Kopfsalat. Und Kopfsalat als Jungpflanze weniger als mit der Kopfbildung.

Technische Daten

Zusatzinformation

Artikelnummer GT1
Gewicht 17 Kg
Lieferzeit (Tage) 2-3
Hersteller Bio Green
Abmessung Ø 64 x 112 cm
Farbe Terrakotta
Material Kunststoff

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verwenden Sie Leerzeichen um Schlagworte zu trennen. Verwenden Sie das Hochkomma (') für zusammenhängende Textabschnitte.

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Profi Tipp

Einige grundlegende Tipps und Tricks zur Bepflanzung des Gartenturms.

 

Die Erde

Es ist wichtig, dass Sie nur hochwertige „Blumenerde“ für den Turm verwenden. Diese muss eine hohe Wasserhaltekraft, Nährstoffspeicherfähigkeit bei optimaler Durchlüftung haben. Dabei möglichst gießfest und trotzdem locker. (Eigener Kompost ist möglich, wenn er gut verrottet und sehr humus ist, Qualität wie die kommerzielle Erden) Fragen Sie in ihrem Gartencenter nach einem solchen Substrat. Ob Sie dabei Bio- (Torffrei!) oder herkömmliche Substrate wählen, hat nichts mit dem späteren Erfolg zu tun. Beachten Sie bitte ob die Erde Dünger enthält, bei Bioerden werden organi-sche Dünger enthalten sein, in anderen Substraten sind häufig auch mineralische Dünger zugesetzt. Besonders Langzeitdünger (1 bis 6 Monate Wirkung!) sind zu beachten. Für den ersten Start der Pflanzen ist Dünger notwendig, später versorgt der Kompost die Pflanzen und es wird nur bei besonders hohem Dünger-bedarf eine Düngung notwendig. (Kohl, Tomaten, Paprika) Die benötigte Menge für den Turm beträgt ca. Liter 230 Liter Substrat.

Kompostwürmer

Das zentrale „Vermakompost-Rohr“ ist ein wichtiger Bestandteil des Gartenturms. Um den Kompost im Rohr zu nutzen müssen zu-erst Kompostwürmer eingebracht werden. Die-se sind online erhältlich, da aber eine Handvoll genügen, finden Sie diese vielleicht auch in Ihrem Kompost. Diese helfen Ihnen dabei, organische Küchenabfälle, die sie in das mittlere Rohr füllen, schnell und effizient als Dünger nutzbar zu machen. Das beste und natürlichste Düngemittel, wird später nämlich im ganzen Turm verteilt. Gemüse- und an-dere Gartenrückstände (keine Zitrusfrüchte), wie Salatblätter, Unkraut ohne Samen, sogar Papier, Pappe, Filtertüten mit Kaffee und Tee sind wahre Leckerbissen für die Würmer. Bis auf Eierschalen sollten jedoch keine tierischen Produkte dazukommen. Eigentlich alles so, wie Sie es von Ihrem Kompost gewohnt sind. Wenn das Kompostrohr mit mindestens 20-30cm an Kompostmaterial gefüllt ist, dann können die Würmer eingefüllt werden. (Natürlich mit etwas Erde oder dem Transportmaterial, damit sie nicht austrocknen). Einfach den Deckel öffnen, die Würmer einfüllen und sie arbeiten lassen. Bitte geben sie die Würmer erst in den Gartenturm, wenn er bereits mit Erde aufgefüllt im Gebrauch ist. Die Mindesttemperatur am Tage muss höher sind als 10 Grad Celsius (50 Grad Fahrenheit) betragen!

Kompostdünger

Während die Würmer ihre Arbeit erledigen, erzeugen sie Dünger, der später im gesamten Turm verteilt wird. Der Wurmkot enthält die meisten Nährstoffe und Mikroorganismen. Diese Mikroorganismen bereiten die Nahrung für die Pflanzen auf, und zusammen mit Huminsäuren, Enzymen, Wirk- und Botenstoffen bewirken sie so eine optimale Nährstoffaufnahme. Jedes Mal, wenn man den Turm gießt wird überschüssiges Wasser und Wurmkot in der Schublade am Boden des Turms aufgefangen – dieses Wasser wird sofort wiederverwendet indem die Pflanzen damit gedüngt werden.

Bepflanzung

Im Gartenturm können Sie eine Vielzahl von Gemüsen, Blumen und Kräutern pflanzen. (Der Richtwert sind Ihre Vorlieben!) Meist beginnt die Saison mit Salaten, (Kopf- Eis- oder Pflücksalat) Pflanzen werden ab März im Fachhandel angeboten. Später kann man auch selbst Jungpflanzen anziehen. Natürlich kann der Turm auch schon im Herbst mit Blumen, z.B. Stiefmütterchen bepflanzt werden, die dann bis in das Frühjahr blühen. Hier noch einige grundlegende Tipps für einen „grünen Daumen“: Größere Pflanzen, wie z.B. Tomaten oder Paprika fühlen sich oben im Turm wohl. Hängepflanzen, wie z.B. Zucchini, Kürbis oder Gurken sollten im unteren Bereich angepflanzt werden. Für die Seitenfächer Pflanzen (Kräuter, Salat usw.) mit ähnlicher Größe wählen, damit sie kleinere nicht beschatten. Ob sie direkt in die Turmfächer aussäen oder Jungpflanzen wählen ist unwichtig, probieren Sie es einfach aus. Große Pflanzen, wie z.B. Tomaten, sind besser für den obersten Ring des Gartenturms geeignet. Diese Pflanzen können an Stäben angebunden werden und durchaus noch ein-zwei Meter in die Luft ragen. (Tipp: Pflanzen sie Tomaten extra tief in die Erde, um eine bessere Bewurzelung zu gewährleisten.) aHängepflanzen, wie z.B. Kürbis und Zucchini fühlen sich hingegen im untersten Ring am wohlsten, sie breiten sich am Boden aus. Dann kann man allerdings die Funktion des Drehens des Turms nicht mehr nutzen. Falls nur wenig Platz zur Verfügung steht, ist das Drehen des Turms aber sehr praktisch. (Tipp: Meist stehen auch Balkon- oder Minivarianten der Sorten zur Verfügung, z.B. Balkontomaten, Naschgemüse) Diese sind sehr viel besser geeignet.)

Achten Sie schon während der Bepflanzung auf die Platzbedürfnisse der Pflanze. Hier hilft es manchmal große Pflanzen mit kleineren ab-zuwechseln, damit sie sich nicht gegenseitig in die Quere kommen. Das Pflanzen einer Art oder Sorte in diagonalen Reihen oder Gruppen von drei bis fünf Pflanzen, sieht nicht nur gut aus, es hilft auch der jeweiligen Pflanzengruppe und ermöglicht ein besseres Wachstum. aSie können die Pflanzen entweder als Samen oder als kleine Jungpflanzen setzen. Fragen Sie bei Ihrem Gärtner oder im Gartencenter. (Tipp: Sie können auch selbst Jungpflanzen anziehen. Weitere Hinweise in unserer Gewächshauspost Januar 2016 unter www.biogreen.de/blog)

Beim Bepflanzen der Seitenöffnungen sollten Sie zuerst mit den größeren und älteren Pflanzen im unteren Ring anfangen. Pflanzen Sie Reihe für Reihe bis nach oben vor und wählen Sie die jeweils nächste Pflanze nach Alter und/oder Größe. Je größer die Pflanze, desto tiefer pflanzen. (Tipp: Informieren Sie sich über geeignete Pflanzenpartner, Mischkultur, das erleichtert die Pflege. Die Zugabe eines organischen oder mineralischen Düngers versorgt die Pflanzen am Anfang. Nicht nötig, wenn Sie gedüngte Erde verwendet haben!) Flüssige Dünger sind be-sonders für junge Pflanzen geeignet und liefern die meisten Nährstoffe. Dies ist nur solange notwendig, bis die Würmer in der Kompostierung eigenen Dünger zu produzieren.

Giessen von Samen oder Jungpflanzen

Wenn sie Samen pflanzen wollen, dann befolgen sie bitte die Anweisungen auf der jeweiligen Samenpackung, da unterschiedliche Samen verschiedene Voraussetzungen benötigen, um keimen zu können. Grundsätzlich gilt: Planzen und Samen nie austrocknen lassen.

Wenn sie Jungpflanzen einsetzen, schaffen Sie zunächst den benötigten Platz. Den Boden zuvor lockern, evtl. den Ballen der Pflanzen vorsichtig öffnen. Zunächst kann ein Vlies vor dem Austrocknen schützen. Gepflanzt wird in den frühen Morgen- besser in den späten AbendstundenJungpflanzen und Samen nur mit einer sehr feinen Brause gießen. Es ist wichtig, dass die Samen während der Keimung feucht gehalten werden. Am besten sollten sie sie morgens oder abends gießen. Das Wasser darf nie Kalt sein, unbedingt vorher anwärmen! Wenn sie ihre Samen oder Jungpflanzen giessen, achten Sie bitte unbedingt auf die Hinweise der Anbieter, um auch sortenspezifische Eigenheiten berücksichtigen zu können. Besser ist immer die Vorkultur in einem Vermehrungsbeet.

Die Schublade sollte immer an dem Tag kontrolliert werden, an dem gegossen wird. Das Wasser, (Dünger) dass sich in der Schublade sammelt, sollte immer baldmöglichst oben auf die Erde zurückgegossen werden. Dieses Wasser enthält wichtige Nährstoffe und Mineralien, die auch auf dem Weg des Gießwassers durch das Substrat eingesammelt werden. Somit ist das Recyclen dieses Wasser sehr wichtig. Je länger das Wasser in der Schublade “bleibt”, desto mehr Sauerstoff nimmt es auf und verliert dadurch seine „Lebendigkeit“ und Wirkung.

Kompostrohr entleeren

Das Entlehren des Kompostrohres wird am Ende der Gartensaison empfohlen (oder auch früher, je nach Gebrauch und den Bedingungen). Wenn Sie sich entschlossen haben, nicht aktiv in ihrem Gartenturm Kompost zu produzieren, dann sollten Sie in jedem Fall sicherstellen, dass ihre Pflanzen während der Saison regelmäßig gedüngt werden. Ob Sie organische oder mineralische Dünger bevorzugen ist „Geschmacksache“, ihre essbaren Pflanzen sollten Sie aber organisch versorgen! Dabei immer die Angaben des Produktherstellers beachten.

Es ist zu empfehlen, dass man immer Kompost entnimmt, wenn das Kompostrohr voll ist. Stellen Sie sicher, dass die Würmer die Küchenabfälle sorgsam verarbeitet haben. Um das Kompostrohr zu entleeren, sollte die Schublade in der Basis leer sein. Ziehen sie das Sieb halb aus dem Schlitz heraus, sodass etwas Kompost in die Schublade fallen kann. Dann schieben Sie das Sieb wieder bis zum Anschlag in seine Position. Es kann sein, dass der Kompost durch Wurzeln der Pflanzen nicht sofort nachfällt dann etwas mit einem Holzlöffel nachhelfen.

Entfernen Sie die Schublade und füllen Sie den darin enthaltenen Kompost auf die Blumenerde im obersten Ring des Gartenturms. Normalerweise hat sich bis dahin die Erde im Turm etwas gesetzt und es ist genug Platz vorhanden, um den Kompost aufzufüllen. Nur bis zum Rand auffüllen, der Kompost würde sonst ungenutzt abspülen oder von Wind davongetragen werden. Falls notwendig können Sie diesen Vorgang öfters wiederholen, Immer genug im Rohr lassen, damit die Würmer weiterarbeiten können. Zum Saisonschluss kann man den Kompost vollständig entleeren und im Garten nutzen oder für die neue Saison aufbewahren. Wir hoffen, dass Sie an ihrem Gartenturm viel Freude haben werden.